Aktuelles & News 01.2015

29. März 2015 | Von | Kategorie: AKTUELLES

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1   Blockupy-Proteste – Ein Polizist berichtet
2   Grüner Polizeikongress: Polizeiarbeit ohne Generalverdacht …
3   Produkte für Polizei-Praktiker auf der ‚Security & Policing‘
4   Bayern scheitert mit Ruf nach weiterer Asylverschärfung
5   Kriminalstatistik in Brandenburg „überarbeitet“ – Probleme gab’s auch schon 2008

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1   Blockupy-Proteste – Ein Polizist berichtet
„Man hält seinen Kopf für diesen Staat und seine Bürger hin“ – Ein Polizist, 27 Jahre alt, erzählt von seinen Erlebnissen bei den Blockupy-Krawallen in Frankfurt.
Quelle: 23. März 2015, Frankfurter Allgemeine

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2   Grüner Polizeikongress: Polizeiarbeit ohne Generalverdacht …
Wenn sie die Bürger unter Generalverdacht stellt und Gefahrengebiete absteckt, in denen jeder Aufenthalt verdächtig ist, geht die Polizei davon aus, dass jeder Bürger potenziell Straftaten begeht. Diesen Mechanismus will grüne Polizeiarbeit durchbrechen. …
Quelle: 23.03.2015, Heise News

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3   Produkte für Polizei-Praktiker auf der ‚Security & Policing‘
In Deutschland überlasst man Branchentreffen, wie den ‚Europäischen Polizeikongress‘ noch der Pro-Press Verlagsgesellschaft, dem Herausgeber des Behördenspiegels.
In Großbritannien übernimmt das Home Office gleich selbst die Veranstaltung: Anfang März fand die diesjährige ‚Security & Policing‘ Messe statt. Werfen Sie einen Blick in den Artikel von Sky-News, wenn Sie besonders pittoreske Beispiele polizeilicher Ausstattung sehen wollen, z.B. das ‚Drugloo‘. Uns hat besonders der übermannsgroße Aktenvernichter beeindruckt. Und wir könnten uns vorstellen, dass man, z.B. beim Bundesamt für Verfassungsschutz, Begehrlichkeiten entwickelt für ein so leistungsfähiges Gerät …
Quellen: Sky News
Liste der Aussteller der „Security & Policing“

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4   Bayern scheitert mit Ruf nach weiterer Asylverschärfung
Bayern ist im Bundesrat mit seiner Forderung gescheitert, auch das Kosovo, Albanien und Montenegro als „sichere Herkunftsländer“ einzustufen und damit die Abschiebung in diese Länder zu beschleunigen.
Quelle: 27.03.2015, Merkur-Online

5   Kriminalstatistik in Brandenburg „überarbeitet“
„Drei oder vier aufgebrochene Autos in einer Straße sind jetzt wirklich drei oder vier Fälle und nicht mehr nur einer.“
Die Zahlen für 2014 seien noch einmal überarbeitet worden, betone Innenminister Schröter bei der Vorstellung der Kriminalstatistk für das vergangenen Jahr. Sie seien jetzt „hieb- und stichfest“, liegen jedoch um rund 4.000 bzw. 2% über den bisherigen Werten. Die Korrektur war notwendig geworden, weil in zwei der vier Polizeidirektionen des Landes die Zahl der Straftaten nicht im Einklang mit den bundesweiten Kriterien erfasst worden waren. Für 2013 und frühere Jahre sei eine Korrektur nicht möglich gewesen. Angaben zur Kriminalitätsentwicklung in Brandenburg sind also mit Vorsicht zu betrachten.

Probleme mit der Statistik gibt es in Brandenburg nicht zum ersten Mal: 2008 staunte die Polizei zunächst über einen dramatischen Rückgang der Fallzahlen. Es stellte sich heraus, dass rund 16.000 Fälle einfach fehlten. Als Grund war damals angegeben worden, dass beim Wechsel vom alten (PASS) auf das neue Vorgangsbearbeitungssystem (Comvor) rund 16.000 offene Fälle nicht übernommen worden waren.

Quellen: , 28.03.2015, Märkische Online-Zeitung
Kriminalstatistik soll jetzt stimmen, 28.03.2015, Neues Deutschland
Brandenburger Polizei sucht Daten von 16.000 Fällen, 30.07.2008, Morgenpost

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