IPCC UND KONSORTEN

Bericht über "Kompatibilitätsschwierigkeiten" bei RSCase- und CRIME-Systemen | Steht CRIME vor dem Aus?

PIAV Stufe 1: Schwierigkeiten mit der Kompatibilität und andere Desaster

16. September 2016 | Von

Monatelang war es sehr still um den PIAV, den polizeilichen Informations-und Analyseverbund. Jetzt gibt es neue Informationen: „Schwierigkeiten mit der Kompatibilität“ haben die Teilnehmersysteme aus den beiden Hersteller-Lagern: Also RSCASE und CRIME. Sagt ein Bericht des Innenaussschusses in Hamburg. Für CRIME kommt es sogar noch schlimmer. Ob es überhaupt noch zukunftsfähig ist, wird angezweifelt. …



Erkenntnisse aus Auskunftsersuchen an das Inpol Polas Competence Center

Handschlag genügt?! Die Rechtsgrundlagen der Crime-Kooperation

18. Februar 2016 | Von
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Zugegeben: Mit dem Inpol Polas Competence Center haben wir Verständnisprobleme. Dieses Konstrukt übt eine erhebliche Macht aus im Markt der polizeilichen Informationssysteme. Doch es ist so gar nicht erkennbar, wem hier eigentlich welche Rechte gehören, wer wem Nutzungsrechte überträgt, wer wen wofür bezahlt und warum das alles angeblich so wirtschaftlich sein soll.
Als Auch-Anbieter im gleichen Markt interessieren uns Antworten auf diese Fragen. Daher haben wir versucht, vom IPCC Antworten zu erhalten. Hier ist der Bericht, wie es uns dabei ergangen ist und zu welchen Erkenntnissen – und neuen Fragen – wir gekommen sind …



Aktuelle Erfahrungen mit der Polizei und der Finanzbehörde Hamburg

Tricksereien bei der IT-Beschaffung für Polizeibehörden

6. Dezember 2015 | Von
Simons36 / Fotolia.com

Dass bei der Beschaffung von IT-Produkten und -Dienstleistungen für Polizeibehörden häufig getrickst wird, um dem Wunschkandidaten einen Auftrag zuzuschustern und dass dabei das Gesetz gebeugt oder gleich ganz ignoriert wird, ist ein gravierender Vorwurf. Wir haben solche Tricks mehrfach erlebt und finden, darüber sollte berichtet werden: Beginnen wir mit unseren, noch nicht abgeschlossenen Erfahrungen mit der Polizei und insbesondere mit der Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg:



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Offener Brief an die Polizei Hamburg

18. März 2015 | Von

,Wir hätten dem IPCC gerne einen Brief geschrieben. Und haben daher bei der Polizei Hamburg angefragt, wie man einen solchen Brief denn adressieren und wen man ansprechen soll. Schließlich hat diese im September letzten Jahres in der Hamburger Bürgerschaft erklärt, dass die IT-Kooperation beziehungsweise das IPCC zwar keine eigenständige Rechtsform habe, aber Hamburg das ‚geschäftsführende Land‘ sei. Bei konkreten Anfragen versteckt sich die Polizei Hamburg dann allerdings doch lieber hinter angeblich notwendiger Geheimhaltung.
Daher dieser offene Brief …



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IPCC 2015 –
Kosten, Budget und umstrittene Rechtsauffassungen

5. März 2015 | Von

Man kann nicht behaupten, dass das IPCC oder die Polizeibehörden, die mit dem IPCC arbeiten, besonders mitteilsam wären. Umso ergiebiger ist eine Antwort auf eine Anfrage in der hamburgischen Bürgerschaft. Denn sie liefert konkrete Fakten über die diversen Kooperationen unter dem Dach des IPCC, über die Kosten seit 2006 bzw. 2011 und über die Behörden, die Mitglieder der jeweiligen Kooperation sind.

Unsere Auswertung zeigt, welche Projekte besonders hohe Anteile am Gesamtbudget verschlingen. Und dass insbesondere Baden-Württemberg einen sehr hohen Anteil an den Kosten bezahlt, ohne dass ersichtlich ist, welche Gründe es dafür gibt.

Bei Jahresausgaben von insgesamt 7,7 Millionen Euro kommt auch das Vergaberecht ins Spiel. Daß „die erforderlichen Vergabevorschriften stets beachtet“ wurden, wie die Polizei Hamburg behauptet, konnte ein von uns befragter Jurist und Experte für Beschaffungen der öffentlichen Hand allerdings gerade nicht bestätigen ….



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Unglaublich günstig! Die Kosten von Crime

4. März 2015 | Von

Das IPCC – das Inpol-Polas-Competence Center, ein lose Kooperationsgemeinschaft von Polizeibehörden, wirbt ja schon seit Jahren damit, dass Software-Beschaffung, Weiterentwicklung und Pflege auf die spezielle Weise des IPCC angeblich wirtschaftlich und investitionssicher ist und standardisierte, moderne und leistungsfähige IT-Verfahren für die tägliche polizeiliche Arbeit hervor bringt. So liest man es auch wieder in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage in der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg .

Erstmals werden dort auch für das Fallbearbeitungssystem Crime Kooperationspartner und konkrete Zahlen genannt. Die erstaunen im Branchenvergleich. Wo ein Wettbewerber 17,8 Mio Euro im Jahr umsetzt, kommt Crime mit gerade mal einer halben Million aus. Wie kann das gehen?!



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Wird Dataport das neue IPCC?!

7. März 2014 | Von

2012 wurde es eng für das IPCC in Hessen. Der Bericht des Rechnungshofs und drängende Fragen der Opposition im Landtag machten es notwendig, die bisherige „Vergabepraxis“ zu ändern. Als einen ersten Schritt verlegte man die IPCC-Geschäftsführung nach Hamburg. Ob und wie im Jahr 2013 Aufträge durch bzw. für das IPCC vergeben wurden, ist öffentlich nicht feststellbar. Erst Anfang 2014 gab es wieder einen größeren öffentlichen Auftrag über rund 15 Mio Euro von Dataport an die Trivadis GmbH. Die Firma gehörte schon zum Kreis der Begünstigten zu den Zeiten als das IPCC noch von Hessen aus geführt wurde.
Wie das alles zusammenhängt, vor allem aber, welche Fragen sich stellen für Polizei, Politik und Gesellschaft, davon handelt der Teil 3 dieser Serie …



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Das IPCC und seine Form der Public-Private Partnerschaft

13. Februar 2014 | Von

Das IPCC hatte schon nach kurzer Zeit ein ganzes Bündel von IT-Produkten und -Projekten zu betreuen. Was gewisse Schwierigkeiten aufwarf, braucht man dafür doch ausreichend Personal und die Möglichkeit zur Vergabe von Aufträgen. Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie die vom IPCC praktizierte Methode der Public-Private Partnership aussah, die dieses Problem lösen sollte – und was Rechnungshof und Innenausschuss davon hielten …



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Das IPCC – marktbeherrschend, aber weitgehend unbekannt

12. Februar 2014 | Von

Der Markt für polizeiliche IT-Systeme und -Projekte in der Bundesrepublik hat (konservativ geschätzt) ein Volumen von rund 100 Mio Euro pro Jahr.
In diesem Markt gibt es einen Player von marktbeherrschender Stellung, der erheblichen Einfluss auf die Entwicklung und weitere Ausrichtung von IT-Projekten des Bundes und der Länder hatte und noch immer hat. Einen Player, der faktisch dafür gesorgt hat, dass ein offener Markt und Wettbewerb in den genannten Marktsegmenten nicht mehr existiert. Und ein Player, den kaum jemand kennt in der Öffentlichkeit.
Die Rede ist vom „IPCC“, dem Inpol-Polas Competence Center.