Beiträge zum Stichwort ‘ Dataport ’

Bericht über "Kompatibilitätsschwierigkeiten" bei RSCase- und CRIME-Systemen | Steht CRIME vor dem Aus?

PIAV Stufe 1: Schwierigkeiten mit der Kompatibilität und andere Desaster

16. September 2016 | Von

Monatelang war es sehr still um den PIAV, den polizeilichen Informations-und Analyseverbund. Jetzt gibt es neue Informationen: „Schwierigkeiten mit der Kompatibilität“ haben die Teilnehmersysteme aus den beiden Hersteller-Lagern: Also RSCASE und CRIME. Sagt ein Bericht des Innenaussschusses in Hamburg. Für CRIME kommt es sogar noch schlimmer. Ob es überhaupt noch zukunftsfähig ist, wird angezweifelt. …



Wie sich die IPCC-Kooperation am Vergaberecht vorbei ihre PIAV-Anbindung besorgt ...

Polizeilicher Informationsaustausch und der PIAV [7]

29. Juni 2016 | Von

In dieser siebten Folge: Unter den PIAV-Teilnehmern (Polizeibehörden von Bund und Ländern) gibt es zwei Lager: Das kleinere ist das der so genannten IPCC-Kooperation. Eine Konstruktion ohne eigenen Rechtsform, die seit mehr als zehn Jahren IT-Produkte beschafft und pflegen lässt und sich dabei herzlich wenig schert um Lästigkeiten, wie das Vergaberecht.
Hemdsärmelig wie üblich, verfuhr die IPCC-Kooperation auch als es an die Beschaffung der PIAV-Anbindung der Landessysteme ging. Die ließ man sich mit rund 2,9 Mio Euro aus EU-Mitteln fördern. Die EU fordert allerdings strikte Einhaltung des Vergaberechts. Das könnte noch ein Problem werden für das IPCC in der Zukunft …



PIAV-Aufrüstungen für Rola-Teilnehmersysteme

Polizeilicher Informationsaustausch und der PIAV [6]

12. Mai 2016 | Von

In dieser sechsten Folge: Unter den PIAV-Teilnehmern (Polizeibehörden von Bund und Ländern) gibt es zwei Lager: Das größte, zu dem zwei Drittel aller Behörden gehören, arbeitete zuvor mit dem Fallbearbeitungssystem RSCase der Firma Rola bzw. der landesspezifisch angepassten Variante. Hier folgt die Geschichte, wie sich neun von zehn dieser Länderbehörden und die beiden Bundespolizeibehörden die PIAV-Aufrüstung für ihr Landessystem beschafften. Sie vermittelt den Eindruck: Wenn Polizeibehörden etwas einkaufen wollen, spielt das Vergaberecht keine Rolle …



Erkenntnisse aus Auskunftsersuchen an das Inpol Polas Competence Center

Handschlag genügt?! Die Rechtsgrundlagen der Crime-Kooperation

18. Februar 2016 | Von
(C) Fotolia / yourolaitsalbert

Zugegeben: Mit dem Inpol Polas Competence Center haben wir Verständnisprobleme. Dieses Konstrukt übt eine erhebliche Macht aus im Markt der polizeilichen Informationssysteme. Doch es ist so gar nicht erkennbar, wem hier eigentlich welche Rechte gehören, wer wem Nutzungsrechte überträgt, wer wen wofür bezahlt und warum das alles angeblich so wirtschaftlich sein soll.
Als Auch-Anbieter im gleichen Markt interessieren uns Antworten auf diese Fragen. Daher haben wir versucht, vom IPCC Antworten zu erhalten. Hier ist der Bericht, wie es uns dabei ergangen ist und zu welchen Erkenntnissen – und neuen Fragen – wir gekommen sind …



Akteure | Hidden Players in polizeilichen IT-Projekten

Der ISPRAT e.V.

2. Mai 2014 | Von

„… agiert mit staatlicher Autorität und dem Schein einer staatlichen Behörde, … ist aber ein gewöhnlicher Lobbyist der Privatwirtschaft, der mit dem Ziel agiert, möglichst viele Projekte nach dem Muster … Public Private Partnership (PPP) zu implementieren – im Bund, in den Bundesländern und in den Kommunen.
Diese Aussage bezieht sich auf die ‚Partnerschaften Deutschland AG‘. Ähnliche Merkmale finden sich auch bei einem Vereins namens ‚ISPRAT‘, einem strategischen Bindeglied zwischen ‚private‘ und ‚public‘ und Förderer von IT-Kooperationen bei IT-Projekten der öffentlichen Hand. Und mit den bisher hier vorgestellten Hidden Players in polizeilichen IT-Projekten hat ISPRAT erstaunlich viele Berührungspunkte …



Akteure | IPCC und Konsorten

Wird Dataport das neue IPCC?!

7. März 2014 | Von

2012 wurde es eng für das IPCC in Hessen. Der Bericht des Rechnungshofs und drängende Fragen der Opposition im Landtag machten es notwendig, die bisherige „Vergabepraxis“ zu ändern. Als einen ersten Schritt verlegte man die IPCC-Geschäftsführung nach Hamburg. Ob und wie im Jahr 2013 Aufträge durch bzw. für das IPCC vergeben wurden, ist öffentlich nicht feststellbar. Erst Anfang 2014 gab es wieder einen größeren öffentlichen Auftrag über rund 15 Mio Euro von Dataport an die Trivadis GmbH. Die Firma gehörte schon zum Kreis der Begünstigten zu den Zeiten als das IPCC noch von Hessen aus geführt wurde.
Wie das alles zusammenhängt, vor allem aber, welche Fragen sich stellen für Polizei, Politik und Gesellschaft, davon handelt der Teil 3 dieser Serie …



Polizei & IT | Beschaffung

Aktuelles & News 29.07.2013 – Aktuelle Beschaffungsprojekte für polizeiliche IT

29. Juli 2013 | Von

Aktuelle Auftragsbekanntmachungen aus Hamburg, die besonders relevant sind für Brandenburg und andere Länder, die Mitglied in einer Crime-, ComVor-, POLAS- oder sonstigen Entwicklungs- und Pflegegemeinschaft sind, sowie eine Vorabinformation über den geplanten Lieferauftrag für PIAV-Operativ Zentral für das Bundeskriminalamt und Rückblick auf einen 51 Mio schweren Dienstleistungsauftrag für das BKA, der im vergangenen Jahr vergeben wurde.