Beiträge zum Stichwort ‘ Datenmodell ’

Teil 1: Wie die Informationen strukturiert sind ...

Was Sie schon immer über Datenbanken der Polizei wissen wollten (1)

5. September 2017 | Von

Ein gepflegtes Halbwissen über Polizei und deren Datenbanken ist weit verbreitet. Da wird spekuliert über die Inhalte, viele eigene Missverständnisse werden als Fakten verkauft. Aus zwei Jahrzehnten hauptberuflicher Tätigkeit als Entwickler solcher Systeme sind ein paar Kenntnisse bei mir hängen geblieben. Einige würde ich gerne mit Ihnen teilen. Um auf die wirklich wichtigen Fragen zurück zu kommen: Was Polizei zu Recht bzw. über das Recht hinaus speichert, verarbeitet und nutzt.



Akteure | BMI und untergeordnete Behörden || IT-Systeme Inpol-Neu, Inpol-Fall und PIAV

Ein eigener Fall: Inpol-Fall

1. Oktober 2013 | Von

Mit PIAV setzen Bund und Länder völlig neu auf – auf der grünen Wiese. Eine grobe Kostenschätzung dafür spricht von 62 Millionen Euro.
Eine mögliche Alternative dazu, die Verbesserung des vorhandenen Systems Inpol-Fall, ist gar nicht ernsthaft in Betracht gezogen worden. Wir werfen einen Blick auf die Hintergründe und die möglichen Folgen …



Informationstechnik für die Fachlichkeit (6)

Wie kommt das Informationsmodell ins Datenmodell?

27. August 2013 | Von

Es gibt grundsätzlich nur zwei Verfahren, wie ein Informationsmodell abgebildet wird in einem physischen Datenmodell: Die konventionelle und die generische Modellierung. Hier erfahren Sie, wie wichtig es ist, diese Frage nicht nur „den Technikern“ zu überlassen: Denn die Konsequenzen könnten dramatisch sein – weil Techniker damit u.U. zu jahrelanger Vollauslastung kommen, während die Fachlichkeit nicht das erhält, was sie eigentlich wollte …



Informationstechnik für die Fachlichkeit (5)

Was hat Informationstechnik mit den NSU-Ermittlungen zu tun?!

5. August 2013 | Von

Die wichtigste Aufgabe von polizeilichen Informationssystemen, insbesondere den Fallbearbeitungs-, Analyse- und Auswertungssysteme besteht darin, Zusammenhänge erkennbar und auswertbar zu machen. Das wird auch für den PIAV hervorgehoben, den neuen Polizeilichen Informations- und Analyseverbund: Er soll insbesondere die Aufklärung von Tat-/Täter- bzw. Tat-/Tat-Zusammenhängen ermöglichen.
Warum aber wurden, z.B. bei den NSU-Ermittlungen, offensichtliche Gemeinsamkeiten und Zusammenhänge nicht (rechtzeitig) erkannt, um die Täter dingfest zu machen, bevor weitere Menschen ihr Leben lassen mussten? Hat etwa die eingesetzte polizeiliche Informationstechnik Auswirkungen für die Auswertbarkeit von Gemeinsamkeiten und Zusammenhängen?



Polizei & IT | Informationstechnik für die Fachlichkeit (3)

Informationsmodell Merkmalsbedeutungen / „Datenfelder“

15. Juli 2013 | Von

Wichtige Begriffe und Konzepte aus der Informationstechnik für den Praktiker aus der “Fachlichkeit” in der Polizei, vor allem, wenn er mitentscheidet über polizeiliche IT:
Nachdem die Objekttpen festgelegt sind, geht es nun um die Merkmale, die für jeden Objekttypen benötigt werden und um Regeln für solche Merkmale / „Datenfelder“.



Polizei & IT | Informationstechnik für die Fachlichkeit (1)

Daten- und Informationsmodelle

24. Juni 2013 | Von

Wichtige Begriffe und Konzepte aus der Informationstechnik für den Praktiker aus der „Fachlichkeit“ in der Polizei, vor allem, wenn er mitentscheidet über polizeiliche IT:
Heute zur Frage, warum Informationsmodell und Datenmodell nicht ein- und dasselbe sind.



Direkt gefragt 02.2013: Heute zum Thema Migration

16. Mai 2013 | Von

Fragen an die Verantwortlichen der Firma Polygon aus der Sicht des betroffenen Anwenders … – und offene Antworten darauf …
Heute zum Thema der Migration, also Überführung von Daten aus Polygon in ein anderes System.



Polizei und IT – Erlebnisse, Erkenntnisse und Ansichten eines zeitweiligen Insiders

26. April 2013 | Von

Es gab einmal eine Zeit in Deutschland, da schienen Politik und Polizei ernsthaft daran interessiert zu sein, Menschenhandel und Rauschgiftkriminalität, Falschgeld und Autoschieberei, Korruption und Produktpiraterie wirksam und nachhaltig einzudämmen. Das war so um die „Wiedervereinigung“ und noch einige Jahre danach.

Die Drahtzieher hinter solchen illegalen Geschäfte“ sind gewiefte Geschäftsleute, die entschlossen sind, sich nicht erwischen zu lassen. Sie nutzen daher viele Firmen, beschäftigen zahlreiche „Mitarbeiter“ an diversen Orten, auch über Ländergrenzen hinweg. Klassische kriminelle Organisationen, wie die Mafia / N’drangheta / Camorra machen vor, wie man sich abschottet gegenüber denen, die nicht dazugehören. Die Rocker haben davon genauso gelernt, wie Autoschieber, Menschenhändler und Rauschgiftdealer.

Für die Polizei ist es schwierig, solche „komplexe Kriminalität“ zu ermitteln …