Beiträge zum Stichwort ‘ Informationsmodell ’

Teil 1: Wie die Informationen strukturiert sind ...

Was Sie schon immer über Datenbanken der Polizei wissen wollten (1)

5. September 2017 | Von

Ein gepflegtes Halbwissen über Polizei und deren Datenbanken ist weit verbreitet. Da wird spekuliert über die Inhalte, viele eigene Missverständnisse werden als Fakten verkauft. Aus zwei Jahrzehnten hauptberuflicher Tätigkeit als Entwickler solcher Systeme sind ein paar Kenntnisse bei mir hängen geblieben. Einige würde ich gerne mit Ihnen teilen. Um auf die wirklich wichtigen Fragen zurück zu kommen: Was Polizei zu Recht bzw. über das Recht hinaus speichert, verarbeitet und nutzt.



Wichtige, relevante Informationen für die Zusammenarbeit der Polizeibehörden sind beim BKA auf mehr als 40 verschiedene Datenbanken verteilt

Datenbanken-Wildwuchs beim BKA

15. Februar 2017 | Von

Das ist starker Tobak: Der Spiegel schreibt: „Innenminister Thomas De Maizière will die Deutschen besser vor Verbrechen schützen – doch die Länder behindern die Zusammenarbeit.“ „Kleinstaaterei“ und „IT-Wildwuchs in den Bundesländern“ soll schuld sein, dass es mit der Polizeiarbeit nicht klappt. Das ist pure Meinungsmache. Die Suche nach einem Sündenbock.
Tatsache ist: 12 von 16 Länderpolizeibehörden arbeiten mit dem System des gleichen Herstellers. Keine Spur also von „IT-Wildwuchs“, die die Zusammenarbeit behindert.
De Maizière will damit ablenken: Davon, dass das Leuchtturmprojekt PIAV, der polizeiliche Informations- und Analyseverbund, faktisch gescheitert ist. Und davon, dass der wahre Wildwuchs im BKA herrscht: Wirklich wichtige, relevante Informationen für die Zusammenarbeit von Bund und Ländern sind beim BKA auf mehr als 40 verschiedene Datenbanken verteilt …
Noch Fragen, wer hier „die Zusammenarbeit behindert“?!



Hart an der Grenze zur Bankrotterklärung

Innenministerium erklärt: Informationsaustausch weitgehend „zu Fuß“

24. Mai 2016 | Von

Ein effektiver und zeitnaher „elektronischer“ Informationsaustausch zwischen den Polizeibehörden der Länder und des Bundes funktioniert nicht einmal ansatzweise. Dafür liefert das Bundesinnenministerium In der Antwort auf eine Kleine Anfrage im Bundestag zahlreiche Beispiele und Belege.
Verstömt aber dennoch große Zuversicht, wenn es um PIAV, den Polizeilichen Informations- und Analyseverbund geht:
Denn [für das mögliche Scheitern] „sind keine Indikatoren feststellbar, die diese hypothetische Annahme stützen.“



[3] Fehlende Informationsmodelle, heterogene Fallbearbeitungssysteme und ein neues strategisches Konzept für INPOL

Polizeilicher Informationsaustausch und der PIAV [3]

29. März 2016 | Von

In dieser dritten Folge: Die Auswirkungen von nicht aufeinander abgestimmten Informationsmodellen, heterogenen Fallbearbeitungssystemen und einem neuen strategischen Konzept für INPOL auf den PIAV.



PIAV und sein Zusammenhang mit INPOL, den Kriminalpolizeilichen Meldediensten (KPMD) und INPOL-Fall

Polizeilicher Informationsaustausch und der PIAV [2]

29. März 2016 | Von

In dieser zweiten Folge: Der PIAV, und sein Zusammenhang mit INPOL, den kriminalpolizeilichen Meldediensten (KPMD) und dem Informationssystem INPOL-Fall.



Akteure | BMI und untergeordnete Behörden || IT-Systeme Inpol-Neu, Inpol-Fall und PIAV

Ein eigener Fall: Inpol-Fall

1. Oktober 2013 | Von

Mit PIAV setzen Bund und Länder völlig neu auf – auf der grünen Wiese. Eine grobe Kostenschätzung dafür spricht von 62 Millionen Euro.
Eine mögliche Alternative dazu, die Verbesserung des vorhandenen Systems Inpol-Fall, ist gar nicht ernsthaft in Betracht gezogen worden. Wir werfen einen Blick auf die Hintergründe und die möglichen Folgen …



Informationstechnik für die Fachlichkeit (6)

Wie kommt das Informationsmodell ins Datenmodell?

27. August 2013 | Von

Es gibt grundsätzlich nur zwei Verfahren, wie ein Informationsmodell abgebildet wird in einem physischen Datenmodell: Die konventionelle und die generische Modellierung. Hier erfahren Sie, wie wichtig es ist, diese Frage nicht nur „den Technikern“ zu überlassen: Denn die Konsequenzen könnten dramatisch sein – weil Techniker damit u.U. zu jahrelanger Vollauslastung kommen, während die Fachlichkeit nicht das erhält, was sie eigentlich wollte …



Informationstechnik für die Fachlichkeit (5)

Was hat Informationstechnik mit den NSU-Ermittlungen zu tun?!

5. August 2013 | Von

Die wichtigste Aufgabe von polizeilichen Informationssystemen, insbesondere den Fallbearbeitungs-, Analyse- und Auswertungssysteme besteht darin, Zusammenhänge erkennbar und auswertbar zu machen. Das wird auch für den PIAV hervorgehoben, den neuen Polizeilichen Informations- und Analyseverbund: Er soll insbesondere die Aufklärung von Tat-/Täter- bzw. Tat-/Tat-Zusammenhängen ermöglichen.
Warum aber wurden, z.B. bei den NSU-Ermittlungen, offensichtliche Gemeinsamkeiten und Zusammenhänge nicht (rechtzeitig) erkannt, um die Täter dingfest zu machen, bevor weitere Menschen ihr Leben lassen mussten? Hat etwa die eingesetzte polizeiliche Informationstechnik Auswirkungen für die Auswertbarkeit von Gemeinsamkeiten und Zusammenhängen?



Informationstechnik für die Fachlichkeit (4)

Informationsmodell Merkmalsbegriffe und Kataloge

24. Juli 2013 | Von

Wichtige Begriffe und Konzepte aus der Informationstechnik für den Praktiker aus der “Fachlichkeit” in der Polizei, vor allem, wenn er mitentscheidet über polizeiliche IT:
In diesem Teil der Serie geht es um Merkmalsbegriffe, Pflichtfelder, Datenformate und vor allem um das von vielen heißgeliebte Thema der Kataloge …



Polizei & IT | Informationstechnik für die Fachlichkeit (3)

Informationsmodell Merkmalsbedeutungen / „Datenfelder“

15. Juli 2013 | Von

Wichtige Begriffe und Konzepte aus der Informationstechnik für den Praktiker aus der “Fachlichkeit” in der Polizei, vor allem, wenn er mitentscheidet über polizeiliche IT:
Nachdem die Objekttpen festgelegt sind, geht es nun um die Merkmale, die für jeden Objekttypen benötigt werden und um Regeln für solche Merkmale / „Datenfelder“.