Beiträge zum Stichwort ‘ PIAV ’

Informationstechnik für die Fachlichkeit (5)

Was hat Informationstechnik mit den NSU-Ermittlungen zu tun?!

5. August 2013 | Von

Die wichtigste Aufgabe von polizeilichen Informationssystemen, insbesondere den Fallbearbeitungs-, Analyse- und Auswertungssysteme besteht darin, Zusammenhänge erkennbar und auswertbar zu machen. Das wird auch für den PIAV hervorgehoben, den neuen Polizeilichen Informations- und Analyseverbund: Er soll insbesondere die Aufklärung von Tat-/Täter- bzw. Tat-/Tat-Zusammenhängen ermöglichen.
Warum aber wurden, z.B. bei den NSU-Ermittlungen, offensichtliche Gemeinsamkeiten und Zusammenhänge nicht (rechtzeitig) erkannt, um die Täter dingfest zu machen, bevor weitere Menschen ihr Leben lassen mussten? Hat etwa die eingesetzte polizeiliche Informationstechnik Auswirkungen für die Auswertbarkeit von Gemeinsamkeiten und Zusammenhängen?



Polizei & IT | Beschaffung

Aktuelles & News 29.07.2013 – Aktuelle Beschaffungsprojekte für polizeiliche IT

29. Juli 2013 | Von

Aktuelle Auftragsbekanntmachungen aus Hamburg, die besonders relevant sind für Brandenburg und andere Länder, die Mitglied in einer Crime-, ComVor-, POLAS- oder sonstigen Entwicklungs- und Pflegegemeinschaft sind, sowie eine Vorabinformation über den geplanten Lieferauftrag für PIAV-Operativ Zentral für das Bundeskriminalamt und Rückblick auf einen 51 Mio schweren Dienstleistungsauftrag für das BKA, der im vergangenen Jahr vergeben wurde.



Acht Thesen zu Polizei und Sicherheitspolitik

6. Mai 2013 | Von

Polizei steht in der Gefahr, ein noch relativ hohes Maß an Akzeptanz und Anerkennung in der Bevölkerung zu verspielen. Noch wird polizeiliche Arbeit geschätzt als Beitrag zum Erhalt bzw. zur Wiederherstellung von Recht und Gerechtigkeit. Polizei als Organisation ist kaputtstrukturiert und –gespart, die Mehrzahl der Polizeibeamten hat weitgehend resigniert, ist demotiviert und desillusioniert.
Der Zusammenhang zwischen dem weit fortgeschrittenen Aufbau einer Infrastruktur zur Überwachung und Kontrolle der Bevölkerung und dem Aufbau eines entsprechenden polizeilichen Informationswesens – als Ersatz für bisherige, qualitativ hochwertige, kriminalistische Arbeit – wird außerhalb der Polizei kaum gesehen und selbst innerhalb der Polizei nicht wahrgenommen.
Wer diesen Prozess – spät aber noch möglich – aufhalten möchte, ist eingeladen, sich mit den hier dargelegten Thesen zu beschäftigen und seinen Beitrag zur Diskussion zu leisten.