Beiträge zum Stichwort ‘ TK-Überwachung_strategische ’

Überwachung „durch“ oder „für“ die NSA – Teil 8: Kooperation zwischen BND und NSA und der Umgang damit im Wahlkampf

9. August 2013 | Von

Zugegeben: Es ist Wahlkampf – und da lohnt es sich schon mal aus der Sicht von Politikern, mit Schmackes auf den politischen Gegner einzudreschen: Ob die Argumente eigentlich zutreffend und stichhaltig sind, ist für die Akteure anscheinend weniger relevant.
Was in den letzten Tagen allerdings geboten von Politikern aller Couleur, zeugt von befremdlicher Respektlosigkeit der Wahlkämpfer gegenüber Millionen von Deutschen, die betroffen sind von den Abschöpfungen persönlicher Informationen bei amerikanischen Providern und wissen wollen, warum XKeyscore, das Auswertesystem der NSA für jegliche Aktivität im „Netz“, ausgerechnet in Deutschland so prominent vertreten ist und wann es ein Ende hat mit der Überwachung von Bürgern und Unternehmen in Deutschland durch die NSA.



Technologiebeschaffung nach Art des BND (I.3): BND und strategische TK-Überwachung

4. August 2013 | Von

Der BND in schwieriger Situation | Antrag zur ersatzlosen Abschaffung im Bundestag | 1994: Der BND erhält langfristig neue Aufgaben | Bodenkamp entfaltet erste Aktivitäten | Die technischen Anforderungen an strategische Telekommunikationsüberwachung



Zur Überwachung durch oder für die NSA – Teil 3:Verwaltungsvereinbarung regelt die Überwachungsservices durch deutsche Dienste

4. Juli 2013 | Von

Es verdichten sich die Hinweise darauf, dass in Deutschland wohl nicht (nur) im großen Stile „durch“ die NSA überwacht wird, sondern vor allem durch die deutschen Dienste, insbesondere den Bundesnachrichtendienst, „für“ die NSA.



Zur Überwachung durch die NSA – Teil 1: Die Bundesregierung weiß bestens Bescheid, aber hüllt sich in Schweigen

1. Juli 2013 | Von

Es hat seinen guten Grund, dass weder von Kanzlerin Merkel noch vom Außenminister etwas zu hören ist in Sachen umfassender Überwachungstätigkeit der NSA in Deutschland. Wie erst 2012 veröffentlichte Quellen zeigen, weiß die Bundesregierung darüber auch bestens Bescheid. Zuzugeben, was man weiß, was die Westmächte nach wie vor dürfen in diesem Land und in welchem Umfang deutsche Geheimdienste dabei Dienstleistungen erbringen, passt jedoch schlecht in die anlaufende zweite Phase des Wahlkampfs.